Ungeahnte Lichtgestalten in dunklen Zeiten

Wenn man nicht gerade glaubt, dass das herrschende Schweinesystem einer gottgewollten Ordnung entspringt, oder dass der Kapitalismus, seine naturgesetzliche Richtigkeit besitzt, ist man eh der Überzeugung, dass die Welt von Arschlöchern übersät ist. Eigentlich, machen wir uns nichts vor, gibt es mehr Arschgeigen als andere, sodass man den Glauben an die Vernunft zwischenzeitlich verlieren kann.

Nun machen sich mehr Menschen als in der Vergangenheit auf den Weg, um auf einem kleinen, aber sehr reichen Kontinent namens Europa ihr Glück zu finden. Irgendwie klar, dass das wieder einmal die Arschlöcher auf den Plan ruft.

Zwei Lichtgestalten machen in besonderer Weise auf sich aufmerksam. Till Schweiger und Dr. Oliver Junk (CDU) Oberbürgermeister der Stadt Goslar. Vielleicht ist Herr Schweiger eher einfach gestrickt, er folgt aber dem richtigen Impuls der Menschlichkeit und scheut sich nicht, das mit angemessener Wortwahl einzufordern. Herr Junk ist vielleicht weniger bekannt. Er tritt dafür ein, dass schrumpfende Städte wie die Stadt Goslar mehr Flüchtlinge bekommen. Sie hätten genügend Leerstand, um die neuen Mitbürger_innen angemessen unterzubringen. Dass Junk sich mit dieser Position nicht nur Freunde macht, ist ihm klar. Viele seiner Kollegen und Kolleginnen haben Angst, mit einer solchen Forderung die nächste Wahl zu verlieren. Arschlöcher halt.

Und was können wir tun? Spenden sind immer richtig. Es fehlen aber auch Leute, die für gute Stimmung sorgen: Sprachkurse, Stadtrundgänge, Sport und Spaß sind Balsam für die von der Flucht geschundene Seele. Du kannst uns bei Interesse an der Theke ansprechen oder eine der folgenden Internet-Seiten besuchen:

Koordiniert Hilfe:

http://www.planb-ruhr.de/migration-integration/fluechtlingshilfe

Für Sport:

https://de-de.facebook.com/netzwerkwohlfahrtstrasse

Ansonsten:

https://www.facebook.com/treffpunkt.asyl.bochum

Prost

Eure Gärbar-Crew