Wo wir das Bier herbekommen

Wir wurden schon öfters gefragt, wo wir das ganze Bier herbekommen. Weil das kein Geheimnis ist und im Januar 2015 die Gärbar ausfällt, wollen wir nun unsere wichtigsten Quellen preisgeben. So könnt ihr euch gemütliche Abende mit leckeren Gärbar-Bieren organisieren. Oder ihr geht einfach in die Trinkhalle, dort gibt es viele Biere, die es auch in der Gärbar gibt.

Die erste Quelle liegt in Bochum. Der Dilo. Ein wirklich famoser Getränkehandel, der mehr für die Biervielfalt in Bochum tut, als ihm bewusst ist. Früher war dieser Laden wirklich abgefuckt, wenn auch cool abgefuckt. Nach der Renovierung hat der Laden seinen Charme nicht eingebüßt, ist aber nicht mehr so ranzig wie damals. Das Sortiment besteht zum Großteil aus bayrischen Bierspezialitäten. Tja, bayrische Biere sind nicht immer der Knaller. Meist gehörigen sie eher in die Kategorie langweiliges Lager.  Dennoch: Stöbern lohnt sich im Dilo fast immer. Zum Beispiel konnte man dort schon Schlenkerlas Rauch-Bock und den Maximator (was für ein toller Name) aus Münchens Augustiner Brauerei kaufen. Zunehmend sind auch gute internationale Biere dazugekommen, aber leider, das muss man sagen, sind die Preise zu hoch. Wir kaufen beim Dilo vor allem Atlantic Ale, Schneider Weiße TAP 4 und TAP 5.

Die nächste wichtige Quelle liegt beim Bundesliga-Abstiegskandidaten aus der verbotenen Stadt: Rudat in Dortmund. Rudat hat schon länger für einen Getränkemarkt eine richtige gute Auswahl internationaler Biere. Auch stark ist dort die Auswahl deutscher Craft-Biere. Die hiesige Szene entwickelt sich. Wir kaufen dort u. a.  Westmalle Dubbel, Westmalle Trippel, manchmal Orval (er hat es nicht immer vorrätig, weil Rudat das Bier aus Holland bezieht, aber wir haben Orval-Bier in Orval für euch gekauft) und Hoegaarden. Das Rodenbach Grand Cru gibt es dort auch.

Wer mal in Düsseldorf ist, sollte zu Schumacher (da kaufen wir 1838er und Latzen) und ins Uerige (vor allem am Sticke-Tag) gehen.

Auch wenn dieser Laden für die Gärbar als Quelle nur bedingt eine Rolle spielt, haben wir dort doch schon eingekauft (z. B. Hercule Stout und Val Dieu Brune): Stassen in Aubel. Ach, irgendwie ist dieser Laden doch sehr wichtig für die Gärbar, wenn auch nicht als Quelle. Dort hat ein wichtiges Kapitel der Gärbar angefangen, weil wir da auf unserer ersten Bier-Tour vorbeigekommen sind und zugeschlagen haben. Ein unvergesslicher Tag. Falls ihr mal vor Ort seit: Die besten Pommes gibt es bei Albert. Und wenn man in der Nähe ist, sollte man das Kloster Val Dieu besuchen und im Kloster-Garten das Blonde, Brune, Trippel und Grande Cru probieren. Ein wirklich magischer Ort.

Weitere Quellen? Die beste Quelle ist unser spezieller Bierfreund, der immer auf die ganzen Festivals fährt und ordentlich einkauft. Dann lassen wir uns immer wieder etwas von Bekannten und GenossInnen mitbringen. Es ist einfach famos wie gut das zusammenwirkt. Danke an dieser Stelle. Auch wollen wir uns vor dem geneigten Publikum verneigen: Dieses Jahr Gärbar hat wirklich Spaß gemacht. Wenn ihr nichts vorhabt, dann kommt doch Silvester ins SZ.

Einen guten Rutsch!

Eure Gärbar-Crew